Grundschule St. Lantbert in Freising

Kepserstraße 4, 85356 Freising
Telefon: (0 81 61) 54 280 - 00, E-Mail: gs-st.lantbert@schulen-freising.de

GS St. Lantbert Freising

Offene Ganztagesschule

Die Räumlichkeiten der Offenen Ganztagesschule befinden sich in den Pavillons (Finkenstraße 2)
Konzept Offene Ganztagsschule
Ein Kooperationsprojekt der Grundschule St. Lantbert und der Stadtjugendpflege Freising.

„Sagstdu es mir, so vergesse ich es.
Zeigst du es mir, so merke ich es mir.
Lässt du mich teilhaben, so verstehe ich es.“
Zitat aus China

Die Offene Ganztagsschule an der Grundschule St.Lantbert gibt es seit dem Schuljahr 2016/2017. Die Trägerschaft dafür hat die Stadtjugendpflege Freising übernommen.
Begonnen wurde im Schuljahr 16/17 mit einer „kurz Gruppe“ bis 14.00 Uhr.

Bildungspartner/Träger

Eine Bildungspartnerschaft zwischen Stadtjugendpflege und Schule sollden Kinder und Jugendlichen neue Chancen eröffnen, da beide Einrichtungen spezifische und wichtige Kompetenzen in der Förderung von Kindern und Jugendlichen besitzen. Mit der Verknüpfung von schulischen und außerschulischen Bildungsangeboten erhalten Kinder und Jugendlicheso ein ganzheitliches Angebot.
Da der Schwerpunkt der Stadtjugendpflege Freising in der außerschulischen Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen liegt, stellt dieser Bereich den zentralen Aspekt Ihrer Arbeit an der offenen Ganztagsschule St Lantbert dar.
Beider Ausgestaltung der Angebote arbeitet die Stadtjugendpflege Freisingeng mit der Schule zusammen und orientiert sich dabei an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern.

Personal
Die Mitarbeiter der offenen Ganztagsschule bestehen aus einer Dipl.Sozialpädagogin (Leitung offene und gebundene Ganztagsschule), sowie weiterem pädagogischen Fachpersonal.

Ergänzend werden spezielle Angebote von Kurs- und Übungsleitendendurchgeführt.

Zielgruppe
Die offene Ganztagsbetreuung richtet sich an alle Schüler und Schülerinnender Klassen 1-4 an der Grundschule St.Lantbert.
Das Angebot gilt im Besonderen jedoch für Schülerinnen und Schüler, deren Eltern alleinerziehend oder berufstätig sind und für diejenigen, die nach Meinung der Lehrkräfte und/oder der Jugendsozialarbeit an Schulen am Nachmittag einer gezielten Betreuung und Förderung bedürfen.

Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit

Für die kurz Gruppe
Schüler und Schülerinnen die die Kurzgruppe besuchen, haben die Möglichkeit ihre mitgebrachte Brotzeit einzunehmen.
Schüler und Schülerinnen die die Kurzgruppe besuchen, haben die Möglichkeit ihre Hausaufgaben in den Räumlichkeiten der offenenGanztagschule zu erledigen. Dies erfolgt jedoch auf freiwilliger Basis.

Freizeitangebote
sind ein Beitrag zur Entwicklung sportlicher, musischer, kreativer und sozialer Interessen. Sie bieten einen Ausgleich zu Unterricht und Lernen ohne Leistungsdruck und umfassen künstlerisch-kreative, sportlich-spielerische und neigungsorientierte Angebote.

Räume schaffen
Hier geht es darum Räume bzw. Freiräume zu schaffen, in denen sich die Schüler und Schülerinnen erholen und ausprobieren können, um z. B. Platz und Zeit für Fantasie und Kreativität zu schaffen.

Durch den pädagogisch begleiteten Umgang mit Gleichaltrigen können dort auch  soziale Schlüsselqualifikationen erworben werden.

Kooperation mit Schulleitung und Lehrerkollegium
Die Kontaktpflege zu Schulleitung, Lehrkräften sowie zur Jugendsozialarbeit an Schulen ist wichtig, findet statt nach Bedarf, um die Qualität der Arbeit zu erweitern und zu sichern und um eine optimale Förderung zu erreichen. Der regelmäßige Austausch soll durch Jour-Fix-Termine etabliert werden. Die Leitung des Ganztags nimmt an Lehrerkonferenzender Grundschule teil.

Elternarbeit
Sie beinhaltet eine bedarfsgerechte Kontaktpflege (z.B. durch Infobriefe,Elternabende) zu den Eltern. Auch können sich die Erziehungsberechtigten mit allen pädagogischen Fragestellungen an die Fachkräfte vor Ort wenden.

Ziele und Grundprinzipien in der Offenen Ganztagsschule
Unterstützung und Förderung  bei der Entwicklung kognitiver Kompetenz.Lernen findet über das direkte Erlebnis statt, die Schüler und Schülerinnen werden zur aktiven Nutzung Ihrer Freizeit angeregt.
Förderung der Selbstkompetenz  (Selbstverantwortung und Selbstbestimmung, Persönlichkeitsentwicklung).
Förderung von eigenen Interessen und Fähigkeiten, Hinführen zur sinnvollen Freizeitgestaltung.
Förderung von sozialer und emotionaler Kompetenz (Verantwortung, Achtung gegenüber anderen).
Partizipation d. h. Rahmen und Möglichkeiten schaffen bei denen sich die Schülerinnen und Schüler beteiligen bzw. einbringen können.
Stärkung des Gemeinschaftsgefühls

Grundprinzipien unserer Arbeit
Mit der Verwirklichung dieser Prinzipien wird es den Schülern und Schülerinnen möglich, im Kontext Schule von Formen des informellen Lernens verstärkt zu profitieren.
Es ist Aufgabe der pädagogischen Fachkraft, die Balance zwischen schulischen Regeln und deren Unterstützung auf der einen Seite und den Freiheiten außerschulischer Bildungsprozesse auf der anderen zu halten.
Hierbei werden die Ziele und Prinzipien der Schule nicht in Fragegestellt, sondern als Form des Lernens wertgeschätzt.

Bedürfnisorientierung:
Angebote und deren Gestaltung orientieren sich bei der Planung und Durchführung an den Interessen und Vorstellungen der Schüler und Schülerinnen: außerhalb der Lernzeiten sind Leistungserwartungen Dritter nicht maßgeblich.

Mitbestimmung und Selbstorganisation:
Die Schüler und Schülerinnen werden bei Entscheidungen beteiligt und gestalten somit Abläufe mit – soweit sie dazu in der Lage sind und grundlegende Notwendigkeiten (z.B. Aufsichtspflicht) berücksichtigt bleiben.

Freiwilligkeit:
Die Schüler und Schülerinnen sollen sich aus eigenem Antrieb für ein Angebotentscheiden. Das beinhaltet im schulischen Kontext die Herausforderung, für Schüler und Schülerinnen, die sich am Angebot der Jugendarbeit nur unter Zwang, mit Desinteresse und Sanktionen beteiligen, in Rücksprachemit Schule und Eltern alternative Beschäftigungen zu finden.

Parteilichkeit, Beziehungsarbeit:
Die Anliegen von Schülern und Schülerinnen werden ernst genommen und ihre Perspektiven nachvollzogen. Es besteht eine Atmosphäre der Akzeptanz und Unterstützung.

Chancengleichheit:
Die Angebote sind so strukturiert, dass kein Teilnehmer und keine Teilnehmerin auf Grund von Alter, ethnischer Herkunft, Religion, Geschlecht und sonderpädagogischem Förderbedarf, u. a. benachteiligt wird.

Stadtjugendpflege Freising, Kölblstr. 2, 85354 Freising
Tel.: 08161-231870, Fax: 08161-231871